{"id":52,"date":"2026-04-19T08:24:54","date_gmt":"2026-04-19T08:24:54","guid":{"rendered":"https:\/\/filmkunstfreunde-dahlbruch.de\/?p=52"},"modified":"2026-04-19T08:50:49","modified_gmt":"2026-04-19T08:50:49","slug":"nouvelle-vague-f-2026-r-richard-linklater-106-min","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/filmkunstfreunde-dahlbruch.de\/?p=52","title":{"rendered":"Nouvelle Vague (F 2026, R: Richard Linklater, 106 min)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"723\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/filmkunstfreunde-dahlbruch.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/NouvelleVague_Plakat-2-723x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-56\" style=\"width:391px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/filmkunstfreunde-dahlbruch.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/NouvelleVague_Plakat-2-723x1024.jpg 723w, https:\/\/filmkunstfreunde-dahlbruch.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/NouvelleVague_Plakat-2-212x300.jpg 212w, https:\/\/filmkunstfreunde-dahlbruch.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/NouvelleVague_Plakat-2.jpg 763w\" sizes=\"auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Liebe Filmkunstfreunde, ja, wir haben gerade erst einen Film gezeigt, aber hier konnten wir einfach nicht widerstehen. Richard Linklaters Film ist eine Liebeserkl\u00e4rung an das Kino, nicht nur das franz\u00f6sische, und somit ein passender Film f\u00fcr uns. Es ist user letzter Film unter Jochen Manderbachs Kinoleitung und da ist so eine am\u00fcsante, lebendige Hommage an das Kino schon angemessen, wie wir finden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Nouvelle Vague (F 2026, R: Richard Linaklater, 106 min)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Mit seinen 28 Jahren ist Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck) wie besessen vom Film. Gemacht hat er jedoch noch keinen. Er  schreibt vielmehr \u00fcber die Filme anderer f\u00fcr die Pariser Filmzeitschrift Cahiers du cin\u00e9ma. Doch der Drang, endlich selbst hinter die Kamera zu treten, wird immer gr\u00f6\u00dfer. Au\u00dferdem haben seine Kollegen, darunter Claude Chabrol (Antoine Besson) und Fran\u00e7ois Truffaut (Adrien Rouyard), l\u00e4ngst gefeierte Filmkunst auf die Leinwand gebracht. Also sichert sich Godard die Mitarbeit von Jean-Paul Belmondo (Aubry Dullin) und der amerikanischen Schauspielerin Jean Seberg (Zoey Deutch) und schafft es so, einen Finanzier f\u00fcr sein erstes eigenes Filmprojekt an Land zu ziehen: \u201eAu\u00dfer Atem\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Am 16. M\u00e4rz 1960 begann eine neue \u00c4ra des Kinos! An diesem Tag feierte mit \u201eAu\u00dfer Atem\u201c der erste Film von Jean-Luc Godard seine Premiere. Kaum ein Film war so einflussreich wie die auf dem Papier banale Gangstergeschichte, inspiriert vom amerikanischen Film Noir, mit improvisierten Guerilla-Methoden gedreht. Mitten drin zwei junge Stars sowie ein Filmkritiker am Beginn einer gro\u00dfen Regiekarriere, die erst im September 2022 mit Godards Freitod endete. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nun hat Richard Linklater (\u201eBlue Moon\u201c) einen Film \u00fcber die Entstehung von \u201eAu\u00dfer Atem\u201c gedreht, eine Hommage an die Nouvelle Vague, gespickt mit Zitaten, Verweisen und Bez\u00fcgen, gefilmt in schwarz-wei\u00df und im Format 1:1,37, so wie damals auch bei Godard. Das ist nat\u00fcrlich heftiges Inside Baseball, aber auch wer sich mit Godard nicht auskennt, selbst wer \u201eAu\u00dfer Atem\u201c nicht gesehen hat, der k\u00f6nnte durch \u201eNouvelle Vague\u201c gro\u00dfe Lust bekommen, selbst einen Film zu drehen, Regeln \u00fcber den Haufen zu werfen, mit Kunst die Welt zu ver\u00e4ndern. Vor allem aber ist \u201eNouvelle Vague\u201c \u2013 ob nun mit Vorkenntnissen oder ohne \u2013 einfach unfassbar unterhaltsam.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Fazit: Auch wenn sich ein Film \u00fcber die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards \u201eAu\u00dfer Atem\u201c wie harte Cineasten-Kost anh\u00f6rt, gelingt es Richard Linklater in \u201eNouvelle Vague\u201c, die Entstehung eines der einflussreichsten Filme der Filmgeschichte zu einer Hommage an rebellische Kunst zu machen, die sich nicht um Regeln schert und Neues wagt. Eine w\u00fcrdige Hommage an Godard und einen gro\u00dfen Klassiker des Kinos. Garantiert nicht nur f\u00fcr Insider*innen!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\">Nouvelle Vague<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Donnerstag, den 16.04.2026 um 20:00 Uhr<br>Sonntag, den 19.04.2026 um 20:00 Uhr &#8211;<br>im <a href=\"https:\/\/www.viktoria-kino.de\/de\/programm\/1556200\">Viktoria-Filmtheater in Dahlbruch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Filmkunstfreunde, ja, wir haben gerade erst einen Film gezeigt, aber hier konnten wir einfach nicht widerstehen. Richard Linklaters Film ist eine Liebeserkl\u00e4rung an das Kino, nicht nur das franz\u00f6sische, und somit ein passender Film f\u00fcr uns. 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